Fliegen gehört dazu

DIE ERGEBNISSE DER FORSA-UMFRAGE 2015

Der Flughafen wollte wissen, was die Menschen in der näheren Umgebung wirklich vom Airport halten. Das Berliner Meinungsforschungsinstitut Forsa führte nach 2012 zum zweiten Mal eine repräsentative Befragung durch. Die wichtigsten  Aussagen lauten dabei: „Flugreisen gehören zum Leben dazu“ und „Mehrheit der Bürger fühlt sich vom Fluglärm nicht gestört.“ Die Bevölkerung ist sich über ihren persönlichen Nutzen, aber auch über die regionale Bedeutung eines internationalen Airports in ihrer Nachbarschaft durchaus bewusst und steht hinter „ihrem“ Flughafen.

Blick vom Vorfeld auf die Flughafengebäude
Doch es gab auch kritische Bewertungen. „Wenn Attribute wie ‚Glaubwürdigkeit‘, ‚Fairness‘ oder ‚Kommunikation‘ dem Flughafen nicht ganz so oft zugerechnet werden wie andere Eigenschaften, entspricht das der allgemein zu beobachtenden Tendenz in der Bevölkerung, großen Organisationen weniger Vertrauen entgegenzubringen. Dazu trägt auch bei, dass über lautstarke Proteste von Interessensgruppen, die nicht die Meinung der Mehrheit vertreten, in den Medien unverhältnismäßig breit berichtet wird“, erklärte Prof. Manfred Güllner, Chef des Forsa-Instituts. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Ludger Dohm erklärte dazu, dass der Airport weiterhin ein guter Nachbar sein möchte. „Es ist unser erklärtes Ziel, die Menschen über alle Entwicklungen im Zusammenhang mit unserem Flughafen und insbesondere mit der Kapazitätserweiterung zu informieren.“

Infografiken zur Umfrage

Das Untersuchungsdesign

Im Erhebungszeitraum 31. August bis 30. September 2015 wurden insgesamt 2.905 Bürger ab 18 Jahren telefonisch von Mitarbeitern des Meinungsforschungsinstituts befragt. Die Definition des Erhebungsgebietes orientiert sich dabei an den in der Lärmkommission vertretenen Kommunen. In den flughafennahen Städten Düsseldorf, Meerbusch und Ratingen wurden jeweils mindestens 300 Personen befragt, in Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Moers, Mülheim a.d.R., Neuss, Tönisvorst und Willich jeweils mindestens 200 Personen. Die Gesamtergebnisse der Untersuchung sind als repräsentativ einzustufen. Die Stichprobengröße wurde bewusst so gewählt, dass auch auf Städtebasis repräsentative und aussagekräftige Ergebnisse ausgewiesen werden können. Dabei ist allerdings eine höhere statistische Schwankungsbreite zu berücksichtigen als bei den für die Gesamtregion dargestellten Ergebnissen.

FÜR SIE. FÜR DIE REGION.

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