Daten, Zahlen, Flüge

WOHER KOMMEN DIE FLUGINFORMATIONEN?

Sie möchten gerne von Düsseldorf nach Hongkong fliegen? Wissen aber nicht, ob es diese Verbindung gibt. Kein Problem. Die Flughafenwebsite oder die neue Airport-App helfen weiter. Dort finden Sie auch die weiteren 200 Destinationen in über 50 Ländern, die ab Düsseldorf nonstop erreichbar sind. Flugziel und Datum eingeben, und schon erhalten Sie folgende Informationen: Abflugdatum, Abflugzeit, erwartete Ankunftszeit, Fluggesellschaft, Flugnummer, Flugziel inklusive des Airport-Dreilettercodes, Flugdauer, sogar den Flugzeugtypen. Auf Ihrem Display oder Monitor sieht das dann so aus: 

Fakten
Den ausgesuchten Flug können Sie dann sowohl auf der Flughafenwebsite als auch auf der DUS-App gleich buchen. Viel Spaß in Hongkong.
Damit aber überhaupt irgendwelche Zahlenkolonnen  und Buchstabenkombinationen über Ihre Bildschirme oder Displays flimmern können, müssen vorab „ein paar“ Daten erhoben, zusammengetragen, sortiert und in die Systeme gespielt werden. Seinen Ursprung nimmt der ganze Zahlensalat beim Team „Slot-, Flugplan- und Stammdatenmanagement.“, das alle Daten solange bearbeitet, bis sie flugplantauglich sind.

Hier muss man wissen, dass es an einem Flughafen zwei Flugplanperioden gibt. Den Winter- und den Sommerflugplan. Die Planung für die jeweilige Saison beginnt Monate vor Inkrafttreten. Wenn also zum 31. Oktober 2016 der kommende Winterflugplan gültig wird, haben die Fachleute ihre Arbeit dazu bereits im Mai aufgenommen. Auf zwei Quellen können die Flugplaner zurückgreifen. Zum einen melden die Fluggesellschaften ihre Slots bei den Airports an. Das funktioniert über eine elektronische Schnittstelle. Zum anderen müssen die Airlines ihre geplanten Flüge für bestimmte, sogenannte koordinierte Airports beim Flughafenkoordinator der Bundesrepublik Deutschland anmelden. Der sitzt in Frankfurt und prüft, ob an den Airports ausreichend Slots verfügbar sind und die technischen und operativen Grenzen durch die genehmigten Flüge nicht überschritten werden. Düsseldorf ist ein solcher vollkoordinierter Flughafen. Zu manchen Tageszeiten möchten die Airlines mehr Flüge anbieten, als es die Betriebsgenehmigung zulässt. Hier versucht der Flughafenkoordinator zu vermitteln, muss aber leider – speziell bezogen auf Düsseldorf – immer wieder Anfragen ablehnen.

Etwa acht Wochen vor Beginn der Flugplansaison sind in der Regel alle Flüge angemeldet und koordiniert, sodass diese Daten dann ins Internet oder in die App gestellt werden können. In der Nacht vor dem geplanten Flug werden die Fluginformationen um aktuelle Daten zu jedem Flug angereichert. Aus dem Saisonflugplan ist unbemerkt für den Kunden der Tagesflugplan geworden. Ab jetzt werden weitere Details zum Flug veröffentlicht, wie etwa mögliche Verspätungen, die Check-in-Schalter oder die Abfluggates.

Die Flughafen-App bietet Ihnen sogar noch eine Timeline an, die Sie zeitgenau ans richtige Gate führt, Ihnen sagt, wo Sie am besten parken und wie viel Zeit Sie beispielsweise noch zum Shoppen haben, bevor es durch die Sicherheitskontrolle gehen soll. Und auch, ob Ihr Flug pünktlich ist. Per SMS-Update bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Der mobile Reisebegleiter zeigt Ihnen, ob Sie spät dran sind, und sich beeilen müssen, oder ob Sie es entspannt angehen lassen können. 
Auf die Flugplandaten sind aber auch ganz viele Flughafenkollegen und Dienstleister am Airport angewiesen. Schließlich bilden sie die Grundlage für den operativen Flughafenbetrieb. Jeder von ihnen muss wissen, wann welches Flugzeug wo zu erwarten ist. Die Airlines müssen ihre Check-in-Zeiten und -Schalter einplanen, die Bundespolizei erfährt, wann an den Sicherheitskontrollen mit erhöhtem Aufkommen zu rechnen ist. Alle Mitarbeiter, die sich direkt um die Flugzeugabfertigung kümmern
– und die für die unterschiedlichsten Unternehmen tätig sind – benötigen Planungssicherheit. Der Einweiser, die

Ladecrews, der Tankwagenfahrer, die Gepäcklader, die Caterer, das Reinigungspersonal, die Frachtlader, der Flugzeugtechniker, der Schlepperfahrer und viele mehr. Selbst die Taktung des SkyTrains wird an das Passagieraufkommen angepasst. Kleinste Verschiebungen im Zeitplan haben sofort Auswirkungen auf den gesamten Ablauf. Damit verspätet landende Maschinen keine allzu großen Turbulenzen im Abfertigungsgeschehen auslösen, arbeitet der Airport mit einem Verfahren, das den Abfertigungsprozess optimiert. Collaborate Decision Making (CDM) heißt das in der Fachsprache. Geht eine für Düsseldorf geroutete Maschine an ihrem Abflughafen verspätet in die Luft, wird diese Information über das CDM sofort allen relevanten Stellen am Düsseldorfer Airport übermittelt. Die gesamte Abfertigungsplanung wird entsprechend angepasst, mögliche Verspätungen so gering wie möglich zu halten. Mit einem Blick auf die Abflugmonitore, auf die Website dus.com oder auf die Airport-App sind Sie immer auf dem aktuellen Stand.

iPhones und Galaxy S6

DUS Airport App

Die aktuelle Düsseldorf Airport App finden Sie zum kostenlosen Download für iPhones und Android-Smartphones im Apple App Store und Google Play Store.

Weitere Infos auf dus.com
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