Norwegian kommt

NEUE STRECKEN AB DÜSSELDORF

Wie kann eine Airline aus einem Land mit so wenigen Einwohnern so groß werden? DUSmomente heißt Norwegian am Flughafen Düsseldorf willkommen und stellt Ihnen die Fluggesellschaft einmal näher vor.

Norwegian
Etwas mehr als fünf Millionen Menschen leben in Norwegen. Ein sehr kleiner Heimatmarkt für eine Airline. So klein, dass sich dort viele Jahre nur die SAS – die gemeinsame Fluglinie Skandinaviens – und im Inlandverkehr die Widerøe tummelten. Das reichte eigentlich für ganz Norwegen.

LOW COST AUS SKANDINAVIEN

Norwegian Air Shuttle fing 1993 mit Regionalflügen im Auftrag der schwedischen Fluglinie Braathens an, die den norwegischen Markt erobern wollte. Klappte aber nicht. 2003 war Schluss. Das Management von Norwegian hatte es wohl kommen sehen und startete 2002 mit einem Billigflugkonzept mit Verbindungen von Oslo nach Stavanger, Bergen und Trondheim. Die Geburtsstunde der Norwegian, wie wir sie heute kennen.

Und noch eine gute Idee hatten die Norweger damals: Auf jedem Flugzeug sollte das Portrait eines berühmten Landsmannes zu sehen sein. Und zwar auf jedem Flieger ein anderes. Wie viele prominente Norweger kennen Sie? Sonja Henie vielleicht, die Eiskunstläuferin, oder Roald Amundsen, den Polarforscher? Beide haben „ihr“ Leitwerk bei der Airline bekommen und Dutzende Weitere auch. Achten Sie mal darauf, wenn Norwegian ab Ende März zu sechs spanischen Destinationen von Düsseldorf aus startet.

Heute ist Norwegian der sechstgrößte Low Cost Carrier der Welt. 126 Flugzeuge fliegen auf 450 Routen zu 150 Zielen in Europa, Nordafrika, dem Mittleren Osten, nach Thailand, in die Karibik und in die USA. Die Expansionslust der Skandinavier ist dabei ungebrochen: Nach zunächst fünf Spanienzielen von hier aus kam mit Gran Canaria rasch eine sechste Destination hinzu.
Thomas Ramdahl, Chief Commercial Officer bei Norwegian, kann sich sogar noch mehr vorstellen: „Wir arbeiten daran, ab 2018 auch Langstreckenflüge von Düsseldorf in die USA anzubieten!“

Die neuen Strecken ab DUS

Thomas Rahmdahl: Norwegian soll weiter wachsen

Selbstbewusst ist er, der Vize-Chef von Norwegian. Und unkonventionell. Statt mit neuen Maschinen auf bisherigen Routen günstiger zu fliegen, will er die Ersparnis beim Kerosinverbrauch für längere Distanzen nutzen. „Die wahre Revolution findet auf der Billig-Langstrecke statt“, ist er sich sicher. Der bisherige Erfolg von Norwegian gibt ihm Recht.

Von inzwischen sechs europäischen Airports fliegt seine Airline Ziele in den USA, der Karibik und Asien an, insgesamt sind es 39 Routen. Drei Millionen Passagiere haben in den letzten drei Jahren ein Interkontticket gekauft.

die BOEING 737-800

Auf allen Flügen von und nach Düsseldorf setzt Norwegian die zweistrahlige Boeing 737-800 mit 186 oder 189 Plätzen ein. Die Norweger bieten kostenloses WLAN und Live TV an Bord an, als erste Airline überhaupt. 111 Flugzeuge dieses Musters stehen aktuell in der Flotte.

Ab Mai 2017 kommt die 737-MAX dazu, Norwegian ist die erste Airline in Europa, die diesen Flugzeugtyp bekommt. Rein äußerlich unterscheidet sich diese 737-Variante im Wesentlichen durch die neuen und größeren Triebwerke von den Vorgängern. Markant ist die zickzackförmige Kante am Ende der Triebwerke, die schon beim Dreamliner zu sehen ist. Boeing hat herausgefunden, dass diese Formgebung die Geräusche insbesondere bei Start und Landung noch einmal reduziert. Angenehmer Nebeneffekt: Auch in der hinteren Kabine wird es leiser! Und noch etwas wird die Passagiere freuen: Die Fenster sind größer geworden. 48 mal 28 Zentimeter, das ist mehr als bei jedem anderen Flugzeugtyp in dieser Klasse.

Zahlen, Daten, Fakten

Michael Ambs -                                                                                      Einer von mehr als 6000 „Norwegianern“

Der gebürtige Südbadener Michael Ambs arbeitet seit fünfeinhalb Jahren für Norwegian als Head of Airport & Tourist Board Relations in der Streckenplanung. „Als ich September 2011 anfing, hatte Norwegian 61 Flugzeuge und nur Flüge aus unserem Heimatmarkt in Skandinavien heraus.
Mittlerweile sind es mehr als doppelt so viele Flugzeuge und wir fliegen von London, Paris oder Barcelona aus in die USA, von Madrid nach Mallorca oder von Düsseldorf direkt nach Alicante.“

Sein Dienstort ist Oslo, neben der norwegischen Gelassenheit gefällt Michael Ambs vor allem die Natur. Davon gibt es in Norwegen jede Menge und in Oslo liegt sie direkt vor der Haustür: Vom Stadtzentrum aus ist man in zehn Minuten am Oslofjord und in 30 Minuten auf der Skipiste am Holmenkollen!

Die Norwegian-Flüge von Düsseldorf nach Spanien sind aus seiner Sicht eine gute Idee: „Mit dem bisherigen Vorverkauf dieser Spanienflüge sind wir bereits extrem zufrieden. So sehr, dass wir zu den anfänglichen fünf Destinationen ab Mai nun auch noch Las Palmas auf Gran Canaria als sechstes Ziel anbieten.“

Real Norwegians

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