Blick ins Cockpit

KAPITÄN CARSTEN FRANKE ERKLÄRT SCHALTER UND KNÖPFE

Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Kapitän Carsten Franke erklären wir Ihnen die einzelnen Anzeigen und Schalter im Cockpit eines Airbus A321 der Fluggesellschaft Germania. Der Airbus A321 ist mit seinen 44,5 Metern das längste Modell der A320-Familie und bietet 215 Passagieren Platz.

Carsten Franke
„Hier spricht Ihr Kapitän…“ Jeder Fluggast kennt diesen Satz. Zusammen mit seinem Copiloten steuert der Flugzeugführer die riesige Maschine vom Cockpit aus. Würden Sie gerne einmal einen Blick in die Schaltzentrale eines großen Verkehrsflugzeugs werfen? Überall sind Knöpfe, Schalter, Hebel. Auf den ersten Blick wirkt die Hightech-Kanzel auf den Beobachter unübersichtlich.

Wie kann man bei so vielen Instrumenten überhaupt ein Flugzeug fliegen? Bei näherer Betrachtung wird aber eine durchdachte Struktur deutlich. Die wichtigsten Module sind in direkter Reichweite der Piloten untergebracht. Viele Anzeigen sind durch Doppelinstrumente abgesichert.

ERKLÄRUNG DER BEDIENELEMENTE

DREI FRAGEN AN GERMANIA-KAPITÄN CARSTEN FRANKE

Was macht ein Pilot eigentlich während des Fluges?

Der Kapitän ist der verantwortliche Flugzeugführer. Er sitzt links im Cockpit. Im Normalfall wird die Maschine von Hand gestartet und gelandet. Während des Fluges müssen dann sämtliche Daten sowie der Flugcomputer überwacht werden. Es herrscht eine enge Kommunikation mit den jeweiligen Flugsicherungen. Regelmäßig wird die Flugstrecke überprüft. Und letztlich muss der gesamte Flug auch dokumentiert werden.

An Bord herrscht Arbeitsteilung. Welche Aufgaben hat der Copilot?

Diese Frage ist einfach zu beantworten. Der Pilot und der Copilot wechseln sich in ihren Aufgaben ab. Wenn der Pilot zum Beispiel den Hinflug zu einer Destination übernimmt, fliegt der Copilot zurück. Rein „fliegerisch“ unterscheidet die beiden Funktionen im Normalfall wenig. Beide sichern sich ständig in ihrem Tun im Cockpit ab.

Vieles läuft vollautomatisch. Wann kommt der Autopilot zum Einsatz?

Der Autopilot ist wirklich eine beeindruckende Technik. Während des Fluges einer großen Verkehrsmaschine übernimmt der Computer zwischen Start und Landung in der Regel das Steuer. Bei schlechten Wetterbedingungen wie Starkregen, Nebel oder Schnee kann der Autopilot aber sogar auch die Landung selbst übernehmen. Dies allerdings nur, wenn auch der entsprechende Airport die Voraussetzungen hierfür bietet und über ein sogenanntes Instrumentenlandesystem verfügt – so wie Düsseldorf!

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