DUSmomente

Schätze, Geschenke und Expertentipps

Wenn Sie regelmäßig bei uns im Terminal zu Gast sind, dann geht es Ihnen vermutlich so wie mir. Da ist eine ganz besondere Schatulle mitten im Terminal versteckt und man läuft achtlos an ihr vorbei. Das Flughafengelände strotzt nur so vor geheimen Schätzen, die darauf warten, gehoben zu werden. Am besten geht das mit einem GPS-Gerät. Geocaching heißt das Zauberwort. Wir stellen Ihnen dieses familienfreundliche Hobby genauer vor und freuen uns, wenn wir demnächst zwischen den Reisenden viele Schatzsucher bei uns begrüßen dürfen.

Am Flughafen zu Gast waren vor kurzem auch Vertreter zahlreicher Vereine. Im Rahmen unseres 90. Geburtstages haben viele Gruppen unserem Flughafen alles Gute für die Zukunft gewünscht. Es wurde gebastelt, gedichtet, gefilmt, gemalt, gebacken und vieles mehr. Die 20 kreativsten Einsendungen hat unser Sprecher der Geschäftsführung, Thomas Schnalke, passend zum Gründungsjahr mit jeweils 1.927 Euro prämiert.

Preisverdächtig sind im Übrigen auch die Empfehlungen unseres Tokio-Experten Andreas Moerke. Er kennt in der japanischen Metropole besondere Orte, gibt nützliche Reisetipps und verrät, wo man besonders lecker essen kann.

Ich wünsche Ihnen eine kurzweilige Lektüre, einen tollen Sommer
und immer eine gute Reise.

Thomas Kötter
Leiter Unternehmenskommunikation

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Thomas Kötter

KURZMELDUNGEN

Flugzeuge auf dem Taxiway

LOB VON EXPERTEN FÜR GUTE VERNETZUNG

Bei einem Vergleich der angebotenen Flugverbindungen unter den europäischen Airports landete der Düsseldorfer Flughafen auf Platz 16. Das hat eine Studie des Airport Council International, dem internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber, ergeben. Damit hat der Flughafen es erstmals unter die Top-20 in Europa geschafft. Verantwortlich für dieses Ergebnis sind unter anderem die zahlreichen Langstrecken, die in den vergangenen zehn Jahren dazugekommen sind, sowie viele neue Umsteigeverbindungen, die sich daraus ergeben. Insbesondere in den Mittleren Osten und nach Asien gibt es deutlich mehr Flüge als noch 2007. Um 109 Prozent ist das Angebot in die Golfstaaten gewachsen, nach Fernost stehen 74 Prozent mehr Flüge im Flugplan. Der Einsatz moderner Flugzeugmodelle, wie dem Airbus A380, dem Airbus A350 oder der Boeing 787 auf Langstrecken und die weltweit wachsenden Marktanteile von Low Cost Carriern, tragen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.

Tower und Natur

WENIGER CO2-AUSSTOSS

Die konsequenten Klimaschutzaktivitäten des Düsseldorfer Airports zahlen sich aus. Das ökologische Engagement zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus dem Flughafenbetrieb wurde durch das renommierte Klimaschutzprogramm „Airport-Carbon-Accreditation“ (ACA) erneut offiziell zertifiziert. Der europäische Dachverband der Flughäfen (ACI) attestierte dem Düsseldorfer Airport nun die dritte Stufe („Optimisation“). Hierbei wurden erstmals die gesamten Emissionen betrachtet, die am Standort entstehen.

Der Airport hatte sich vorgenommen, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 pro Verkehrseinheit (internationale Berechnungsgröße für einen Passagier mit Gepäck oder 100 Kilogramm Frachtgut) auf 2,55 Kilogramm CO2 zu senken. Dieses Ziel hat der Flughafen bereits jetzt erreicht und sogar leicht unterschritten. Beispielsweise betreibt der Airport Solaranlagen, eine Absorptionskälteanlage und zwei Blockheizkraftwerke. Darüber hinaus setzt er immer mehr auf Elektromobilität – bis 2020 sollen am Standort 30 E-Fahrzeuge unterwegs sein. Hinzu kommen der verstärkte Einsatz von LED-Lampen und die Optimierung der Raumluftanlagen des Terminals.

„Airport-Carbon-Accreditation (ACA)“ ist ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren zur Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Nach der Erstellung des sogenannten CO2-Fußabrucks, der Auskunft über den CO2-Ausstoß gibt, werden Reduktionsziele festgelegt und nachgehalten. Das vom Dachverband der europäischen Verkehrsflughäfen „ACI Europe“ im Jahr 2009 initiierte Zertifizierungsprogramm wird jährlich wiederholt und teilt sich in vier aufeinander aufbauende Stufen auf: „Mapping“, „Reduction“, „Optimisation“ und „Neutrality“. In der dritten Stufe werden erstmalig auch Emissionen berücksichtigt, die am Standort durch Dritte entstehen, auf die das Unternehmen jedoch keinen direkten Einfluss ausüben kann. Der Düsseldorfer Flughafen wurde Ende 2011 zum ersten Mal zertifiziert.

Luftbild Flughafen

WIE GEHT ES WEITER?

Am 21. Februar endete der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren zur beantragten Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Airports. Alle, die im vergangenen Jahr schriftliche Stellungnahmen und Einwendungen abgegeben hatten, konnten ihre Sichtweisen noch einmal mündlich vortragen und ihre Argumente mit dem Airport austauschen. Auch der Flughafen als Antragstellerin hatte bei der Anhörung noch einmal die Gelegenheit, sein Vorhaben darzulegen, zu begründen sowie detailliert auf die vorliegenden kritischen Stellungnahmen und Einwendungen einzugehen.

Über die sechs Tage hinweg haben sich alle Beteiligten zu 66 Tagesordnungspunkten in mehr als 600 Wortmeldungen mit dem Antrag auseinander- gesetzt. Eine Entscheidung in der Sache wurde während der Erörterung nicht getroffen. Dies wird die Planfeststellungsbehörde, das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW (MBWSV), erst in einigen Monaten auf Basis einer umfassenden Abwägung aller privaten und öffentlichen Belange tun.

Daumen hoch, Daumen runter

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